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Wahlgrabstätten (für Erde und Urnen, Urnenkammern, Gruft)

Wahlgrabstätte für Erdbestattungen oder Urnenbeisetzungen

Die Lage der Grabstätte wird gemeinsam mit den Angehörigen ausgesucht und je nach Größe der Grabstätte können dort mehrere Verstorbene bestattet oder beigesetzt werden. Bei einem Ersterwerb wird das Nutzungsrecht für mindestens 25 Jahre, in der Regel höchstens für 40 Jahre erworben. Auf den Friedhöfen in Bergen, Enkheim und Rödelheim beträgt die Ruhefrist bei Erdbestattungen aufgrund der Bodenverhältnisse 35 Jahre, bei Verstorbenen bis zum vollendeten 5. Lebensjahr und bei Nicht-Bestattungspflichtigen 15 Jahre. Das Nutzungsrecht an einer Wahlgrabstätte kann verlängert werden, so dass eine Familiengrabstätte über viele Jahre hinweg entstehen kann. Bereits zu Lebzeiten kann ein Nutzungsrecht für mindestens 5 Jahre erworben werden (sogenannter Vorauserwerb).

Einen Antrag auf Verlängerung des Nutzungsrechtes an einer Wahlgrabstätte können Sie hier herunterladen: 

Weitere Anträge finden Sie unter Anträge & Formulare.

Gruft

Eine Sonderform der Erdwahlgrabstätten stellt eine Gruft dar. Hierbei kann mit vorheriger Erlaubnis der Friedhofsverwaltung die Grabstätte zu einer Gruft ausgemauert oder ein Aufbau über einer Gruft errichtet werden.

Urnenkammer

Urnenwahlgrabstätten werden auf einigen Friedhöfen auch als Urnenkammern bereitgestellt. Je nach Größe der Kammer können eine oder auch mehrere Urnen dort beigesetzt werden.

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