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Begriffserläuterungen

In vielen Bereichen des Lebens werden Fachbegriffe verwendet, die den Betroffenen die Arbeit erleichtern, für Außenstehende aber nur schwer einzuordnen sind. Auch bei der Friedhofsverwaltung ist das so.

Wir möchten Ihnen nachfolgend einige Fachbegriffe erläutern, um mögliche Verständnisprobleme auszuräumen und Ihnen das Zurechtfinden zu erleichtern.

B

Beisetzung:
Bestattung einer Urne in die Erde oder in eine Urnenkammer.

D

Dienstleistungserbringer:
Gewerbetreibende und andere Personen, die beruflich auf dem Friedhof tätig sind, zum Beispiel Gärtner, Steinmetze, Trauerredner (§ 6 der Friedhofsordnung).

E

Erdbestattung:
Bestattung im Sarg.

F

Feuerbestattung:
Kremation (= Einäscherung) eines Leichnams und anschließende Urnenbeisetzung.

Friedhofsbezirk:
Einteilung der 36 Frankfurter Friedhöfe in 5 Verwaltungsbezirke.

G

Grabausstattung:
Bauliche Teile der Grabstätte, zum Beispiel das Grabmal (Grabstein), Grabplatte, steinerne Einfassung (§ 27ff der Friedhofsordnung).

Grabeinfassung:
Gestaltung des äußeren Grabrandes (Umfang) (§ 27ff der Friedhofsordnung).

Grabmal:
Grabstein (stehend oder liegend), Grabstele oder Grabkreuz mit Angaben zum Verstorbenen (§ 27ff der Friedhofsordnung).

K

Kondukt:
Trauerzug, Begleitung des Sarges oder der Urne zur Grabstätte.

N

Nicht-Bestattungspflichtige:
Föten und totgeborene Kinder bis zum 6. Schwangerschaftsmonat (§ 3 der Friedhofsordnung, § 16 des Hessischen Friedhofs- und Bestattungsgesetzes).

Nutzungsberechtigte/r:
Person, die das Recht an einer Wahlgrabstätte innehat (§§ 14, 16 der Friedhofsordnung).

Nutzungsrecht:
Das Recht und die Verpflichtung, über ein Wahlgrab zu bestimmen (§§ 14, 16 der Friedhofsordnung).

R

Reihengrab:
Grabstätte für eine einzelne Person, wird von der Friedhofsverwaltung für eine befristete Zeit zugewiesen, Näheres unter „Grabstätten“ (§§ 14, 15 der Friedhofsordnung).

Ruhefrist
Die Ruhefrist ist die Zeitspanne, innerhalb derer eine Grabstätte nicht erneut belegt werden darf. Das ist in der Regel 20 Jahre. Bei Reihengräbern ist die Ruhefrist identisch mit dem Verfügungsrecht an der Grabstätte. Das Nutzungsrecht an einer Wahlgrabstätte läuft mit mindestens 25 Jahren länger als die Ruhefrist.

T

TA Grabmal:
„Technische Anleitung zur Standsicherheit von Grabmalanlagen“, Regelwerk der Deutschen Naturstein Akademie eV.

Tiefgrabstätte:
Grabstätte, in der zwei Särge übereinander bestattet werden können. Aufgrund von Zersetzungsproblemen kein neuer Grab-Erwerb mehr möglich.

U

Umbettung:
Verbringen eines Verstorbenen im Sarg oder in der Urne in eine andere Grabstätte (§ 13 der Friedhofsordnung).

Urnenkammer:
Urnennische für eine oder mehrere Urnen in einer Urnenwand oder einer Urnenstele.

V

Verfügungsberechtigte/r:
Person, die das Recht an einer Reihengrabstätte innehat (§§ 14, 15 der Friedhofsordnung).

Verfügungsrecht:
Das Recht und die Verpflichtung, über ein Reihengrab zu bestimmen (§§ 14, 15 der Friedhofsordnung).

Vorauserwerb:
Erwerb einer Wahlgrabstätte vor Eintritt des Sterbefalls (§ 16 der Friedhofsordnung).

 

Sollten noch Unklarheiten bestehen, wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Grünflächenamtes, Abteilung Friedhofsangelegenheiten.

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