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Monat: März 2021

Fechenheim: Neue Nutzung des alten Totenhauses

Das alte Totenhaus des Fechenheimer Friedhofs wird renoviert, um einem regionalen Kulturprojekt Raum zu bieten. Der ortsansässige Verein für Kunst, Kultur und Bildung POLYMER FM plant hier eine Stätte zum Thema Tod und Friedhof sowie zum Gedenken an verdiente Fechenheimer Persönlichkeiten und ihr Wirken. Darüber hinaus sollen kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte und Lesungen angeboten werden.

Das Gebäude aus dem Jahr 1846 stand lange Zeit leer und ist dementsprechend marode. Um die alte Leichenhalle für kulturelle Begegnungen nutzen zu können, sind Sanierungsarbeiten sowohl im Innen- als auch im Außenbereich notwendig. Dazu trägt der Verein selbst erheblich bei und hat zudem Unterstützung durch das Grünflächen-amt, welches auch einen Teil der Kosten trägt. Außerdem fördert der Ortsbeirat 11 das Projekt durch Mittel aus seinem Budget.

Noch in diesem Frühjahr wird die Renovierung voraussichtlich abgeschlossen sein.

Zusätzliche Grabfelder am Hauptfriedhof

Auf dem Hauptfriedhof Frankfurt entstehen in Kürze im Gewann C zwei weitere Grabfelder mit Urnenrasenwahlgrabstätten in Verbindung mit einer hochwertigen Staudenpflanzung als Erweiterung zu der Neuanlage im vergangenen Jahr.

Plan der Grabfelder im Gewann C auf dem Hauptfriedhof

Angehörige haben die Möglichkeit, eine individuell gestaltete Gedenkplatte (Länge: 0,50 m, Breite: bis 0,50 m, Mindeststärke: 0,08 m) innerhalb eines Pflasterstreifens einzubringen, auf dem auch die Ablage von Blumenschmuck und Kerzen möglich ist.

Die Beisetzung von bis zu 4 Urnen wird je Urnenrasengrab möglich sein und erfolgt innerhalb der Rasenfläche vor den Gedenkplatten.

Die neue Pflanzung orientiert sich an den bereits innerhalb des Hauptfriedhofs vorhandenen Staudenbeeten, wie zum Beispiel am Eingangsbereich und an der Trauerhalle.

So wird dem Wunsch nach pflegeleichten Grabstätten nachgekommen und zudem eine hochwertige Friedhofsfläche geschaffen.

Die Arbeiten, welche voraussichtlich in der 10. Kalenderwoche beginnen, werden von städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern umgesetzt und dauern voraussichtlich 10 Wochen.

Mittlerweile ist der Boden ausgehoben und der Schotter als Tragschicht für die Einfassungen und die Pflasterflächen eingebaut. Der geschützte Grabstein wird später in die Pflanzung integriert.

Nach Fertigstellung übernimmt die Friedhofsverwaltung die Pflege des Staudenbeetes und der Rasenfläche.

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