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Monat: April 2021

Sammelbehälter für Blumenzwiebeln auf dem Friedhof Bonames

Tulpen, Narzissen, Maiglöckchen und Krokusse. Farbenfrohe Frühjahrsblüher die auch auf den Gräbern der Frankfurter Friedhöfe zu finden sind. Doch was wenn die Blütezeit vorbei ist? In der Regel werden die Zwiebeln von den Angehörigen aus der Erde genommen und entsorgt, um Platz für eine neue Wechselbepflanzung zu schaffen. Damit die ausrangierten Blumenzwiebeln auch im nächsten Jahr erblühen, hat das Grünflächenamt gemeinsam mit dem Naturschutzverein Bonames e.V. eine Sammelaktion initiiert. In beiden Eingangsbereichen des Friedhofs Bonames stehen Behälter, in denen die Blumenzwiebeln gesammelt und anschließend bis zum Herbst eingelagert werden. In einer Pflanzaktion werden diese auf der Wildwiese und in den Rabatten wieder eingepflanzt und können im Frühling 2022 noch prächtiger strahlen. Die Aktion erfreut neben den Friedhofsbesucher*innen auch die vielfältige Insektenwelt und fördert die Nachhaltigkeit.

Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners

Das Grünflächenamt bekämpft auch 2021 den Eichenprozessionsspinner aus Gründen der Gesundheitsvorsorge. Da auf den Waldfriedhöfen in Oberrad und in Goldstein viele Eichen stehen, kommt hier ein Hubschrauber zum Einsatz, der die Bäume mit dem Mittel Dipel ES besprüht.

Der Waldfriedhof Oberrad ist deshalb am Mittwoch, den 19. Mai ab 15 Uhr und am Donnerstag, den 20. Mai ganztägig geschlossen!

Der Waldfriedhof Goldstein ist am Donnerstag, den 20. Mai ganztägig geschlossen!

Experten schätzen das Risiko für Menschen, eine Gesundheitsbeeinträchtigung beim Kontakt mit den Haaren der Raupe zu erleiden, als sehr hoch ein. Denn insbesondere die Brennhaare führen zu unangenehmen Reizungen der Haut, beim Einatmen auch der oberen Atemwege und im Extremfall bis zum allergischen Schock.

In Kürze werden die Raupen das dritte Larvenstadium erlangen, in dem sie die gefährlichen Brennhaare entwickeln. Genau das wird durch das biologische Präparat Dipel ES bei rechtzeitiger Anwendung verhindert. Seine wirksame Substanz ist der „Bazillus thuringiensis“, der seit über 30 Jahren in Deutschland auch zur großflächigen Schnakenbekämpfung in der Rheinebene erfolgreich eingesetzt wird und im Erdboden natürlich vorkommt. Schädliche Auswirkungen dieses Mittels auf die Gesundheit von Mensch und Tier und den übrigen Naturhaushalt sind nicht bekannt.

In den kommenden Wochen werden auf den Friedhöfen die Nester der Eichenprozessionsspinner abgesaugt.

Auf keinen Fall dürfen die Nester selbst beseitigt werden. Der Kontakt mit den Raupen oder den Nestern ist unbedingt zu vermeiden.

SARS-CoV-2: Aktuelle Informationen

Die Friedhöfe sind während der bekannten Zeiten geöffnet. Bitte beachten Sie bei einem Besuch die aktuellen Maßnahmen zum Gesundheitsschutz.

Die Friedhofsverwaltungen können zu den bekannten Servicezeiten kontaktiert werden. Es wird empfohlen, persönliche Termine vorab zu vereinbaren. In den Friedhofsverwaltungen und bei Beratungsgesprächen für den Graberwerb sind medizinische Masken (OP-Masken oder virenfilternde Masken der Standards FFP2, KN95 oder N95) zu tragen.

Gemäß dem “Vierten Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite” ist die Anzahl der Trauergäste in den Trauerhallen und bei Feierlichkeiten auf den Friedhöfen auf maximal 30 Personen begrenzt, sofern an drei aufeinander folgenden Tagen die Sieben-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 100 im Stadtgebiet Frankfurt überschreitet. Die Begrenzung gilt ab dem übernächsten Tag.

In den Trauerhallen ist die Anzahl der Trauergäste daher ab Montag, den 26. April wie folgt begrenzt:


Die aktuell geltende Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung des Landes Hessen sieht unter anderem vor, dass Trauerfeiern mit mehr als 10 Teilnehmer*innen (unabhängig ob in der Trauerhalle oder im Freien) vorab anzuzeigen sind. Spätestens zwei Tage vor der Zusammenkunft ist eine formlose Mitteilung an das Ordnungsamt zu richten unter der E-Mail-Adresse scv@stadt-frankfurt.de, in cc bitte an friedhofswesen@stadt-frankfurt.de. Folgende Informationen müssen in der E-Mail enthalten sein: Anlass, Veranstalter*in, Ort, Datum und Uhrzeit der Zusammenkunft sowie die erwartete Anzahl an Teilnehmer*innen.

Bei Feierlichkeiten in der Trauerhalle sind medizinische Masken (OP-Masken oder virenfilternde Masken der Standards FFP2, KN95 oder N95) als Mund-Nasen-Bedeckung zu verwenden. Zudem ist das Entgegennehmen und das Weiterreichen von Gegenständen mit Personen außerhalb des eigenen Hausstandes sowie der Gemeindegesang nicht gestattet. Auch in der Trauerhalle gilt die Abstandsregelung von 1,5 m.

Bei Feierlichkeiten auf dem Friedhof gilt derzeit ebenfalls die Begrenzung von 30 Trauergästen. Zudem muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen und die Abstandsregelung von 1,5 m eingehalten werden.

Wir weisen darauf hin, dass der Veranstaltende der Trauerfeier bzw. Beerdigung eine Anwesenheitsliste zu führen hat.

Das Friedhofstaxi auf dem Hauptfriedhof kann genutzt werden. Es gilt die Pflicht zum Tragen einer Atemschutzmaske (FFP2 oder vergleichbar). Zudem werden maximal zwei Fahrgäste auf den hinteren Sitzplätzen befördert.

Das Grünflächenamt bittet um Verständnis für die Maßnahmen, die dazu beitragen sollen, die Verbreitung des Virus zu verlangsamen und die Besucher*innen zu schützen.

Über aktuelle Änderungen werden wir Sie umgehend informieren.

Neues Grabfeld für Nicht-Bestattungspflichtige

Im Gewann C des Hauptfriedhofs entsteht eine neue Gemeinschaftsgrabstätte für Kinder, die mit einem Geburtsgewicht unter 500 Gramm oder vor der 24. Schwanger-
schaftswoche tot geboren wurden.

Bereits im Jahr 2002 wurden nicht-bestattungspflichtige Kinder in der Gemeinschafts-
grabstätte “Ein Hauch von Leben” im Gewann an der Mauer beigesetzt. Hier ist die Kapazität mittlerweile fast erschöpft, sodass das Grünflächenamt entschieden hat, ein neues Grabfeld anzulegen.

Auch diese Grabstätte ist für tot geborene Frühchen jeglicher religiöser und ethnischer Herkunft gedacht. Vierteljährlich werden die Kinder in einem Gemeinschaftssarg zur Ruhe gebettet.

Die neue Grabstätte ist in zwei Bereiche in der Form von Blättern unterteilt. Diese symbolisieren die Vergänglichkeit des Lebens, den Kreislauf der Natur von der Entstehung bis zum Vergehen. Die beiden Felder werden mit Stauden und Gräsern bepflanzt.

Die Grabstätte wird von städtischen Auszubildenden für den Garten- und Land-
schaftsbau angelegt.

Kinder-Grabstätte “Ein Hauch von Leben”

Die Gemeinschafts-Grabstätte für fehl- und totgeborene Kinder auf dem Hauptfriedhof wurde in 2014 neu konzipiert und neu angelegt. Die Stadt Frankfurt hat die Kosten für die Umgestaltung getragen. Die Pflege übernimmt unentgeltlich die Genossenschaft der Friedhofsgärtner, die die Grabstätte regelmäßig im Frühjahr und Herbst neu bepflanzt.

Damit die Anlage auch auf Dauer einen gepflegten Eindruck macht, wird der persönliche Grabschmuck zweimal jährlich nach Ankündigung abgeräumt. In der Woche vom 17. bis 21. Mai findet die nächste Räumaktion statt.

Wir bitten deshalb alle Angehörigen, ihren Grabschmuck rechtzeitig mitzunehmen.

Alle Gegenstände, die nicht abgeholt werden, werden bei der Verwaltung des Hauptfriedhofs, Eckenheimer Landstraße 194, für drei Monate eingelagert und können dort abgeholt werden. Selbstverständlich können Sie Ihren Grabschmuck nach dem Herrichten der Grabstätte gerne wieder ablegen.

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