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Monat: Mai 2021

Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners

Das Grünflächenamt bekämpft auch 2021 den Eichenprozessionsspinner aus Gründen der Gesundheitsvorsorge. Da auf den Waldfriedhöfen in Oberrad und in Goldstein viele Eichen stehen, kommt hier ein Hubschrauber zum Einsatz, der die Bäume mit dem Mittel Dipel ES besprüht.

Experten schätzen das Risiko für Menschen, eine Gesundheitsbeeinträchtigung beim Kontakt mit den Haaren der Raupe zu erleiden, als sehr hoch ein. Denn insbesondere die Brennhaare führen zu unangenehmen Reizungen der Haut, beim Einatmen auch der oberen Atemwege und im Extremfall bis zum allergischen Schock.

In Kürze werden die Raupen das dritte Larvenstadium erlangen, in dem sie die gefährlichen Brennhaare entwickeln. Genau das wird durch das biologische Präparat Dipel ES bei rechtzeitiger Anwendung verhindert. Seine wirksame Substanz ist der „Bazillus thuringiensis“, der seit über 30 Jahren in Deutschland auch zur großflächigen Schnakenbekämpfung in der Rheinebene erfolgreich eingesetzt wird und im Erdboden natürlich vorkommt. Schädliche Auswirkungen dieses Mittels auf die Gesundheit von Mensch und Tier und den übrigen Naturhaushalt sind nicht bekannt.

In den kommenden Wochen werden auf den Friedhöfen die Nester der Eichenprozessionsspinner abgesaugt.

Auf keinen Fall dürfen die Nester selbst beseitigt werden. Der Kontakt mit den Raupen oder den Nestern ist unbedingt zu vermeiden.

Verkleinerung des Hauptfriedhofs

Der neue Jüdische Friedhof, der im Nordwesten an den kommunalen Hauptfriedhof angrenzt, benötigt mehr Platz. Da andererseits auf dem Hauptfriedhof der Bedarf an Bestattungsfläche rückläufig ist, wird zum 1. Juli ein Teilstück des Friedhofs an die jüdische Gemeinde abgetreten. Es handelt sich um ca. 1 Hektar der Gewanne XXVII , XXVIII und XXXI.

Damit ändert sich die Einfriedung des Hauptfriedhofs. Es ist geplant, an der neuen Grenze zwischen den beiden Friedhöfen einen Zaun zu errichten.

Von der Änderung betroffen ist auch das Drehtor am Marbachweg, Höhe Sozial-
zentrum. Derzeit wird geprüft, ob das Tor ersatzlos wegfällt. Der nächstgelegene Ein- bzw. Ausgang befindet sich am Marbachweg/Ecke Gießener Straße.

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