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Gestaltung einer Grabstätte, eines Grabmals

Auszüge aus der Friedhofsordnung:

§ 27 Abs. 1 FO:
Jede Grabstätte ist so zu gestalten und an die Umgebung anzupassen, dass die Würde des Friedhofs in seinen einzelnen Teilen und in seiner Gesamtanlage gewahrt wird.

§ 28 Abs. 1, Satz 1 FO
Bei jeder Errichtung oder Veränderung der sicherheitsrelevanten Parameter eines Grabmals, einer Einfassung oder einer sonstigen Grabausstattung bedarf es der schriftlichen vorherigen Erlaubnis der Friedhofsverwaltung.

§ 31 Abs. 1 FO
Grabmale, Einfassungen oder sonstige Grabausstattungen sind von dem/der Nutzungs- bzw. Verfügungsberechtigten dauerhalft in einem verkehrssicheren Zustand zu halten.

§ 34 Abs. 1 FO
Jede Grabstätte muss im Rahmen des § 27 hergerichtet und dauerhaft verkehrssicher instand gehalten werden.

Vermeidung ausbeuterischer Kinderarbeit

Appell an Steinmetze und Friedhofsnutzer/innen:

Die Stadt Frankfurt am Main unterstützt die internationalen Bemühungen zur Eindämmung der Kinderarbeit. So hat sie sich bereits 2005 dazu verpflichtet, dass bei eigenen Aufträgen zur Beschaffung nur noch Produkte Berücksichtigung finden, die ohne ausbeuterische Kinderarbeit im Sinne der Konvention Nr. 182 der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) „Übereinkommen über das Verbot und unverzügliche Maßnahmen zur Beseitigung der schlimmsten Formen von Kinderarbeit“ hergestellt sind.

Zwei Drittel der Natursteine, aus denen Grabmale in Deutschland hergestellt werden, stammen aus Indien. Dort werden sie sehr häufig unter unwürdigen Arbeitsbedingungen von Kindern in den Steinbrüchen gewonnen. Schätzungen gehen davon aus, dass über 150.000 Kinder in Indien in den Steinbrüchen arbeiten. Aber auch aus anderen asiatischen Ländern ist diese ausbeuterische Beschäftigung von Kindern bekannt.

Die Stadt Frankfurt am Main appelliert daher an alle Steinmetzbetriebe und an Angehörige, die im Rahmen ihres Grabnutzungsrechtes einen Grabstein bei einem Steinmetzbetrieb erwerben, nur Grabsteine und Grabeinfassungen aufzustellen, die nachweisbar nicht in Kinderarbeit hergestellt wurden.

So sollten nur noch Grabsteine und Grabeinfassungen verwendet werden, für die eine Zertifizierung nach den Forderungen der ILO-Konvention 182 besteht. Ein Nachweis hierüber sind zum Beispiel anerkannte Prüfsiegel wie „Transfair“ oder „Rugmark“.

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