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Begriffserläuterungen

In vielen Bereichen des Lebens werden Fachbegriffe verwendet, die den Betroffenen die Arbeit erleichtern, für Außenstehende aber nur schwer einzuordnen sind. Auch bei der Friedhofsverwaltung ist das so.

Wir möchten Ihnen nachfolgend einige Fachbegriffe erläutern, um mögliche Verständnisprobleme auszuräumen und Ihnen das Zurechtfinden zu erleichtern.

B

Beisetzung:
Bestattung einer Urne

D

Dienstleistungserbringer:
Gewerbetreibende und andere Personen, die beruflich auf dem Friedhof tätig sind, zum Beispiel Gärtner, Steinmetze, Trauerredner (§ 6 der Friedhofsordnung).

E

Erdbestattung:
Bestattung im Sarg

F

Feuerbestattung:
Kremation (= Einäscherung) eines Leichnams und anschließende Urnenbeisetzung.

Friedhofsbezirk:
Einteilung der 37 Frankfurter Friedhöfe in 5 Verwaltungsbezirke.

G

Grabausstattung:
Bauliche Teile der Grabstätte, zum Beispiel das Grabmal (Grabstein), Grabplatte, steinerne Einfassung (§ 24ff der Friedhofsordnung).

Grabeinfassung:
Gestaltung des äußeren Grabrandes (Umfang) (§ 27ff der Friedhofsordnung).

Grabmal:
Grabstein (stehend oder liegend), Grabstele oder Grabkreuz mit Angaben zum Verstorbenen (§ 24ff der Friedhofsordnung).

K

Kondukt:
Trauerzug, Begleitung des Sarges oder der Urne zur Grabstätte.

N

Nicht-Bestattungspflichtige:
Kinder, die mit einem Geburtsgewicht von höchstens 500 Gramm oder vor der 24. Schwangerschaftswoche tot geboren wurden (§ 3 Abs. 2 der Friedhofsordnung).

Nutzungsberechtigte/r:
Person, die das Recht an einer Wahlgrabstätte innehat. Sie darf bestimmen, wer in der Grabstätte bestattet werden soll und entscheidet über die Art der Gestaltung und der Pflege der Grabstätte (§§ 3, 14, 15, 16 der Friedhofsordnung).

Nutzungsrecht:
Das Recht, die Bereitstellung und Überlassung einer Grabstätte für eine/n Verstorbene/n oder Nicht-Bestattungspflichtige/n für die Dauer der Ruhefrist verlangen zu können (§§ 3, 14, 15 und 16 der Friedhofsordnung).

R

Reihengrab:
Grabstätte für eine einzelne Person, wird von der Friedhofsverwaltung für eine befristete Zeit zugewiesen, Näheres unter “Grabstätten” (§§ 14, 15 der Friedhofsordnung).

Ruhefrist:
Die Ruhefrist ist die Zeitspanne, innerhalb derer eine Grabstätte nicht erneut belegt werden darf. Das sind in der Regel 20 Jahre. Bei Reihengräbern ist die Ruhefrist identisch mit dem Nutzungsrecht an der Grabstätte. Bei Wahlgrabstätten läuft das Nutzungsrecht mindestens 5 Jahre länger als die Ruhefrist.

T

TA-Grabmal:
“Technische Anleitung zur Standsicherheit von Grabmalanlagen”, Regelwerk der Deutschen Naturstein Akademie eV.

U

Umbettung:
Verbringen eines Verstorbenen im Sarg oder in der Urne in eine andere Grabstätte (§ 13 der Friedhofsordnung). Der Gesetzgeber erlaubt Umbettungen nur in besonderen Einzelfällen.

Urnenkammer:
Urnennische für eine oder mehrere Urnen in einer Urnenwand oder einer Urnenstele.

V

Vorauserwerb:
Erwerb einer Wahlgrabstätte vor Eintritt des Sterbefalls (§ 16 der Friedhofsordnung).

Sollten noch Unklarheiten bestehen, wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Grünflächenamtes, Abteilung Friedhofsangelegenheiten.

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