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Jahr: 2021

Friedhof Eschersheim

Im Rahmen der S-Bahnerweiterung der Linie S6 durch die Deutsche Bahn muss die westliche Friedhofsmauer entfernt werden. Während der Bauphase wird temporär ein Holzschutzzaun errichtet, damit der Friedhof zur Baustelle hin gesichert ist. Nach Abschluss der Arbeiten wird eine moderne und begrünte Schallschutzwand erbaut. Zusätzlich wird das bestehende Toilettengebäude auf dem Friedhof abgerissen und vorübergehend durch eine Container-Lösung ersetzt. Im Anschluss erfolgt ein Neubau der WC-Anlagen. Nach bisherigem Planungsstand werden die Arbeiten nicht vor 2023 abgeschlossen sein. Während dieser Zeit kann es kurzfristig zu Schließungen des nördlichen Eingangs kommen.

Während der Bauphase finden Bestattungen und Trauerfeierlichkeiten immer montags statt.

Baumaßnahme Friedhof Westhausen

Von Mitte Juli bis Oktober dauern die Arbeiten zur Umgestaltung und Verschönerung der Eingangsbereiche am Friedhof Westhausen. Am Eingang Kollwitzstraße wird die bestehende, marode Asphaltfläche abgetragen und durch helles, großformatiges Pflaster ersetzt, welches auch für die Nutzung mit Rollatoren und Rollstühlen gut geeignet ist. Durch die Entfernung des bestehenden Gitters entlang des Gehwegs öffnet sich der jetzt noch etwas unscheinbare Friedhofszugang und wird zukünftig besser wahrgenommen. Neue Pflanzbeete gliedern die Platzfläche und erhöhen die Gestaltungsqualität.

Auch am Eingang Heerstraße entsteht durch neue Pflanzbeete und seniorengerechte Sitzbänke eine Fläche, die zum Verweilen und Ausruhen einlädt. Ein neues barrierefreies Drehtor ermöglicht zukünftig den Ausgang auch nach Ende der Öffnungszeiten mit Kinderwagen, Rollstuhl oder Rollator.

Während der Baumaßnahme bleiben die Zugänge zum Friedhof geöffnet. Nach den regulären Öffnungszeiten kann der Friedhof lediglich über die Ausgänge am Fritz-Schumacher-Weg und an der Kollwitzstraße verlassen werden.

Asphaltarbeiten am Mittelweg auf dem Hauptfriedhof

Am 30. Juni beginnen die Bauarbeiten zur Wegesanierung auf dem Hauptfriedhof. Bis Anfang September 2021 wird der sogenannte Mittelweg an den Gewannen A,B,C und D vom Alten Portal bis zur Gruftenhalle saniert. Da es sich hier um einen sowohl von Friedhofsbesuchern*innen als auch von Gewerbetreibenden mit Fahrzeugen stark frequentierten Bereich handelt, ergeben sich vermehrt Probleme in der Wegedecke, die aus einer ungebundenen Kies-Deckschicht besteht.

Künftig soll eine Asphaltdecke den bestehenden Belag ersetzen. So wird eine ganzjährige, barrierefreie Nutzung des Weges sowohl für Fußgänger als auch für Fahrzeuge gewährleistet. Im Arbeitsbereich an der als Naturdenkmal ausgewiesenen Hängebuche wird lediglich die Deckschicht überarbeitet, um Schäden an Baum und Wurzeln zu vermeiden. Grundsätzlich werden alle Arbeiten unter besonderer Berücksichtigung der Bestandsbäume und unter Einbeziehung des städtischen Baummanagements ausgeführt.

SARS-CoV-2: Aktuelle Informationen

Die Friedhöfe sind während der bekannten Zeiten geöffnet. Bitte beachten Sie bei einem Besuch die aktuellen Maßnahmen zum Gesundheitsschutz.

Die Friedhofsverwaltungen können zu den bekannten Servicezeiten kontaktiert werden. Es wird empfohlen, persönliche Termine vorab zu vereinbaren. In den Friedhofsverwaltungen und bei Beratungsgesprächen für den Graberwerb sind medizinische Masken (OP-Masken oder virenfilternde Masken der Standards FFP2, KN95 oder N95) zu tragen.

Die Höchstzahl der Trauergäste in der Trauerhalle bemisst sich nach dem Mindestabstand von 1,50 Meter.

In den Trauerhallen ist die Anzahl der Trauergäste ab Dienstag, den 25. Mai wie folgt begrenzt:

Bei Feierlichkeiten in der Trauerhalle sind medizinische Masken (OP-Masken oder virenfilternde Masken der Standards FFP2, KN95 oder N95) als Mund-Nasen-Bedeckung beim Betreten bis zur Einnahme des Sitzplatzes und beim Verlassen der Trauerhalle zu verwenden. Zudem ist das Entgegennehmen und das Weiterreichen von Gegenständen mit Personen außerhalb des eigenen Hausstandes sowie der Gemeindegesang nicht gestattet.

Bei Feierlichkeiten auf dem Friedhof sollte weiterhin darauf geachtet werden die Abstandsregelung von 1,5 m einzuhalten.

Wir weisen darauf hin, dass der Veranstaltende der Trauerfeier bzw. Beerdigung eine Anwesenheitsliste zu führen hat.

Das Friedhofstaxi auf dem Hauptfriedhof kann genutzt werden. Es gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. Zudem werden maximal zwei Fahrgäste auf den hinteren Sitzplätzen befördert.

Das Grünflächenamt bittet um Verständnis für die Maßnahmen, die dazu beitragen sollen, die Verbreitung des Virus zu verlangsamen und die Besucher*innen zu schützen.

Über aktuelle Änderungen werden wir Sie umgehend informieren.

Fechenheim: Neue Nutzung des alten Totenhauses

Das alte Totenhaus des Fechenheimer Friedhofs wurde renoviert, um einem regionalen Kulturprojekt Raum zu bieten. Der ortsansässige Verein für Kunst, Kultur und Bildung POLYMER FM hat hier eine Stätte zum Thema Tod und Friedhof sowie zum Gedenken an verdiente Fechenheimer Persönlichkeiten und ihr Wirken eingerichtet. Darüber hinaus sollen kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte und Lesungen angeboten werden.

Das Gebäude aus dem Jahr 1846 stand lange Zeit leer und war dementsprechend marode. Um die alte Leichenhalle für kulturelle Begegnungen nutzen zu können, waren Sanierungsarbeiten sowohl im Innen- als auch im Außenbereich notwendig. Dazu trug der Verein selbst erheblich bei und hatte zudem Unterstützung durch das Grünflächen-amt, welches auch einen Teil der Kosten getragen hat. Außerdem förderte der Ortsbeirat 11 das Projekt durch Mittel aus seinem Budget.

Die Renovierung ist nunmehr abgeschlossen. Am 17. Juni startet die Ausstellungsreihe IN MEMORIAM. Diese kann donnerstags, samstags und sonntags jeweils von 15 bis 18 Uhr besucht werden.

Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners

Das Grünflächenamt bekämpft auch 2021 den Eichenprozessionsspinner aus Gründen der Gesundheitsvorsorge. Da auf den Waldfriedhöfen in Oberrad und in Goldstein viele Eichen stehen, kommt hier ein Hubschrauber zum Einsatz, der die Bäume mit dem Mittel Dipel ES besprüht.

Experten schätzen das Risiko für Menschen, eine Gesundheitsbeeinträchtigung beim Kontakt mit den Haaren der Raupe zu erleiden, als sehr hoch ein. Denn insbesondere die Brennhaare führen zu unangenehmen Reizungen der Haut, beim Einatmen auch der oberen Atemwege und im Extremfall bis zum allergischen Schock.

In Kürze werden die Raupen das dritte Larvenstadium erlangen, in dem sie die gefährlichen Brennhaare entwickeln. Genau das wird durch das biologische Präparat Dipel ES bei rechtzeitiger Anwendung verhindert. Seine wirksame Substanz ist der „Bazillus thuringiensis“, der seit über 30 Jahren in Deutschland auch zur großflächigen Schnakenbekämpfung in der Rheinebene erfolgreich eingesetzt wird und im Erdboden natürlich vorkommt. Schädliche Auswirkungen dieses Mittels auf die Gesundheit von Mensch und Tier und den übrigen Naturhaushalt sind nicht bekannt.

In den kommenden Wochen werden auf den Friedhöfen die Nester der Eichenprozessionsspinner abgesaugt.

Auf keinen Fall dürfen die Nester selbst beseitigt werden. Der Kontakt mit den Raupen oder den Nestern ist unbedingt zu vermeiden.

Verkleinerung des Hauptfriedhofs

Der neue Jüdische Friedhof, der im Nordwesten an den kommunalen Hauptfriedhof angrenzt, benötigt mehr Platz. Da andererseits auf dem Hauptfriedhof der Bedarf an Bestattungsfläche rückläufig ist, wird zum 1. Juli ein Teilstück des Friedhofs an die jüdische Gemeinde abgetreten. Es handelt sich um ca. 1 Hektar der Gewanne XXVII , XXVIII und XXXI.

Damit ändert sich die Einfriedung des Hauptfriedhofs. Es ist geplant, an der neuen Grenze zwischen den beiden Friedhöfen einen Zaun zu errichten.

Von der Änderung betroffen ist auch das Drehtor am Marbachweg, Höhe Sozial-
zentrum. Derzeit wird geprüft, ob das Tor ersatzlos wegfällt. Der nächstgelegene Ein- bzw. Ausgang befindet sich am Marbachweg/Ecke Gießener Straße.

Neues Grabfeld für Nicht-Bestattungspflichtige

Im Gewann C des Hauptfriedhofs entsteht eine neue Gemeinschaftsgrabstätte für Kinder, die mit einem Geburtsgewicht unter 500 Gramm oder vor der 24. Schwanger-
schaftswoche tot geboren wurden.

Bereits im Jahr 2002 wurden nicht-bestattungspflichtige Kinder in der Gemeinschafts-
grabstätte “Ein Hauch von Leben” im Gewann an der Mauer beigesetzt. Hier ist die Kapazität mittlerweile fast erschöpft, sodass das Grünflächenamt entschieden hat, ein neues Grabfeld anzulegen.

Auch diese Grabstätte ist für tot geborene Frühchen jeglicher religiöser und ethnischer Herkunft gedacht. Vierteljährlich werden die Kinder in einem Gemeinschaftssarg zur Ruhe gebettet.

Die neue Grabstätte ist in zwei Bereiche in der Form von Blättern unterteilt. Diese symbolisieren die Vergänglichkeit des Lebens, den Kreislauf der Natur von der Entstehung bis zum Vergehen. Die beiden Felder werden mit Stauden und Gräsern bepflanzt.

Die Grabstätte wird von städtischen Auszubildenden für den Garten- und Land-
schaftsbau angelegt.

Zusätzliche Grabfelder am Hauptfriedhof

Auf dem Hauptfriedhof Frankfurt entstehen in Kürze im Gewann C zwei weitere Grabfelder mit Urnenrasenwahlgrabstätten in Verbindung mit einer hochwertigen Staudenpflanzung als Erweiterung zu der Neuanlage im vergangenen Jahr.

Plan der Grabfelder im Gewann C auf dem Hauptfriedhof

Angehörige haben die Möglichkeit, eine individuell gestaltete Gedenkplatte (Länge: 0,50 m, Breite: bis 0,50 m, Mindeststärke: 0,08 m) innerhalb eines Pflasterstreifens einzubringen, auf dem auch die Ablage von Blumenschmuck und Kerzen möglich ist.

Die Beisetzung von bis zu 4 Urnen wird je Urnenrasengrab möglich sein und erfolgt innerhalb der Rasenfläche vor den Gedenkplatten.

Die neue Pflanzung orientiert sich an den bereits innerhalb des Hauptfriedhofs vorhandenen Staudenbeeten, wie zum Beispiel am Eingangsbereich und an der Trauerhalle.

So wird dem Wunsch nach pflegeleichten Grabstätten nachgekommen und zudem eine hochwertige Friedhofsfläche geschaffen.

Nach der Fertigstellung übernimmt die Friedhofsverwaltung die Pflege des Staudenbeetes und der Rasenfläche.

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