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Autor: Sandra Faust

Friedhof Eschersheim

Im Rahmen der Baumaßnahme zur Erweiterung der S-Bahn schließt die Deutsche Bahn die Fußgängerunterführung am Friedhof Eschersheim. Um den kleinen Friedhof zu entlasten und für die Trauernden sowie Angehörigen auf diesem überschaubaren Areal die Zeit und Ruhe sowohl zur Trauer als auch zur ungestörten Grabpflege zu gewährleisten, bleibt das Friedhofstor am nördlichen Eingang während der Baumaßnahme ebenfalls geschlossen.

Ab Montag, den 17. Mai 2021 schneidet die Deutsche Bahn in Eschersheim am Friedhof die Hecken zurück. Dies wird kurzfristig notwendig, um die Fläche für die planfestgestellte Baumaßnahme von Bewuchs zu befreien. Konkret handelt es sich um Hecken und Brombeergebüsche im Bereich der Friedhofsmauer direkt an der Bahnstrecke, an der Zaunstraße (Höhe Eisenbahnüberführung Friedhof) und in unmittelbarer Nähe des Bahnübergangs Lachweg. Die Arbeiten dauern rund eine Woche. Im Anschluss an die Rodungen beginnt der eigentliche Streckenausbau.

Sammelbehälter für Blumenzwiebeln auf dem Friedhof Bonames

Tulpen, Narzissen, Maiglöckchen und Krokusse. Farbenfrohe Frühjahrsblüher die auch auf den Gräbern der Frankfurter Friedhöfe zu finden sind. Doch was wenn die Blütezeit vorbei ist? In der Regel werden die Zwiebeln von den Angehörigen aus der Erde genommen und entsorgt, um Platz für eine neue Wechselbepflanzung zu schaffen. Damit die ausrangierten Blumenzwiebeln auch im nächsten Jahr erblühen, hat das Grünflächenamt gemeinsam mit dem Naturschutzverein Bonames e.V. eine Sammelaktion initiiert. In beiden Eingangsbereichen des Friedhofs Bonames stehen Behälter, in denen die Blumenzwiebeln gesammelt und anschließend bis zum Herbst eingelagert werden. In einer Pflanzaktion werden diese auf der Wildwiese und in den Rabatten wieder eingepflanzt und können im Frühling 2022 noch prächtiger strahlen. Die Aktion erfreut neben den Friedhofsbesucher*innen auch die vielfältige Insektenwelt und fördert die Nachhaltigkeit.

SARS-CoV-2: Aktuelle Informationen

Die Friedhöfe sind während der bekannten Zeiten geöffnet. Bitte beachten Sie bei einem Besuch die aktuellen Maßnahmen zum Gesundheitsschutz.

Die Friedhofsverwaltungen können zu den bekannten Servicezeiten kontaktiert werden. Es wird empfohlen, persönliche Termine vorab zu vereinbaren. In den Friedhofsverwaltungen und bei Beratungsgesprächen für den Graberwerb sind medizinische Masken (OP-Masken oder virenfilternde Masken der Standards FFP2, KN95 oder N95) zu tragen.

Gemäß dem “Vierten Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite” ist die Anzahl der Trauergäste in den Trauerhallen und bei Feierlichkeiten auf den Friedhöfen auf maximal 30 Personen begrenzt, sofern an drei aufeinander folgenden Tagen die Sieben-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 100 im Stadtgebiet Frankfurt überschreitet. Die Begrenzung gilt ab dem übernächsten Tag.

In den Trauerhallen ist die Anzahl der Trauergäste daher ab Montag, den 26. April wie folgt begrenzt:


Die aktuell geltende Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung des Landes Hessen sieht unter anderem vor, dass Trauerfeiern mit mehr als 10 Teilnehmer*innen (unabhängig ob in der Trauerhalle oder im Freien) vorab anzuzeigen sind. Spätestens zwei Tage vor der Zusammenkunft ist eine formlose Mitteilung an das Ordnungsamt zu richten unter der E-Mail-Adresse scv@stadt-frankfurt.de, in cc bitte an friedhofswesen@stadt-frankfurt.de. Folgende Informationen müssen in der E-Mail enthalten sein: Anlass, Veranstalter*in, Ort, Datum und Uhrzeit der Zusammenkunft sowie die erwartete Anzahl an Teilnehmer*innen.

Bei Feierlichkeiten in der Trauerhalle sind medizinische Masken (OP-Masken oder virenfilternde Masken der Standards FFP2, KN95 oder N95) als Mund-Nasen-Bedeckung zu verwenden. Zudem ist das Entgegennehmen und das Weiterreichen von Gegenständen mit Personen außerhalb des eigenen Hausstandes sowie der Gemeindegesang nicht gestattet. Auch in der Trauerhalle gilt die Abstandsregelung von 1,5 m.

Bei Feierlichkeiten auf dem Friedhof gilt derzeit ebenfalls die Begrenzung von 30 Trauergästen. Zudem muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen und die Abstandsregelung von 1,5 m eingehalten werden.

Wir weisen darauf hin, dass der Veranstaltende der Trauerfeier bzw. Beerdigung eine Anwesenheitsliste zu führen hat.

Das Friedhofstaxi auf dem Hauptfriedhof kann genutzt werden. Es gilt die Pflicht zum Tragen einer Atemschutzmaske (FFP2 oder vergleichbar). Zudem werden maximal zwei Fahrgäste auf den hinteren Sitzplätzen befördert.

Das Grünflächenamt bittet um Verständnis für die Maßnahmen, die dazu beitragen sollen, die Verbreitung des Virus zu verlangsamen und die Besucher*innen zu schützen.

Über aktuelle Änderungen werden wir Sie umgehend informieren.

Kinder-Grabstätte “Ein Hauch von Leben”

Die Gemeinschafts-Grabstätte für fehl- und totgeborene Kinder auf dem Hauptfriedhof wurde in 2014 neu konzipiert und neu angelegt. Die Stadt Frankfurt hat die Kosten für die Umgestaltung getragen. Die Pflege übernimmt unentgeltlich die Genossenschaft der Friedhofsgärtner, die die Grabstätte regelmäßig im Frühjahr und Herbst neu bepflanzt.

Damit die Anlage auch auf Dauer einen gepflegten Eindruck macht, wird der persönliche Grabschmuck zweimal jährlich nach Ankündigung abgeräumt. In der Woche vom 17. bis 21. Mai findet die nächste Räumaktion statt.

Wir bitten deshalb alle Angehörigen, ihren Grabschmuck rechtzeitig mitzunehmen.

Alle Gegenstände, die nicht abgeholt werden, werden bei der Verwaltung des Hauptfriedhofs, Eckenheimer Landstraße 194, für drei Monate eingelagert und können dort abgeholt werden. Selbstverständlich können Sie Ihren Grabschmuck nach dem Herrichten der Grabstätte gerne wieder ablegen.

Zusätzliche Grabfelder am Hauptfriedhof

Auf dem Hauptfriedhof Frankfurt entstehen in Kürze im Gewann C zwei weitere Grabfelder mit Urnenrasenwahlgrabstätten in Verbindung mit einer hochwertigen Staudenpflanzung als Erweiterung zu der Neuanlage im vergangenen Jahr.

Plan der Grabfelder im Gewann C auf dem Hauptfriedhof

Angehörige haben die Möglichkeit, eine individuell gestaltete Gedenkplatte (Länge: 0,50 m, Breite: bis 0,50 m, Mindeststärke: 0,08 m) innerhalb eines Pflasterstreifens einzubringen, auf dem auch die Ablage von Blumenschmuck und Kerzen möglich ist.

Die Beisetzung von bis zu 4 Urnen wird je Urnenrasengrab möglich sein und erfolgt innerhalb der Rasenfläche vor den Gedenkplatten.

Die neue Pflanzung orientiert sich an den bereits innerhalb des Hauptfriedhofs vorhandenen Staudenbeeten, wie zum Beispiel am Eingangsbereich und an der Trauerhalle.

So wird dem Wunsch nach pflegeleichten Grabstätten nachgekommen und zudem eine hochwertige Friedhofsfläche geschaffen.

Die Pflasterarbeiten sind weitgehend abgeschlossen. Derzeit werden die Stauden gepflanzt und der Rasen eingesät. Um die Saat zu schonen, bleibt die Einzäunung vorläufig stehen.

Nach Fertigstellung übernimmt die Friedhofsverwaltung die Pflege des Staudenbeetes und der Rasenfläche.

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