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Autor: Birgit Mohr

Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners

Das Grünflächenamt bekämpft auch 2020 den Eichenprozessionsspinner aus Gründen der Gesundheitsvorsorge.

Experten schätzen das Risiko für Menschen, eine Gesundheitsbeeinträchtigung beim Kontakt mit den Haaren der Raupe zu erleiden, als sehr hoch ein. Denn insbesondere die Brennhaare führen zu unangenehmen Reizungen der Haut, beim Einatmen auch der oberen Atemwege und im Extremfall bis zum allergischen Schock.

In Kürze werden die Raupen das dritte Larvenstadium erlangen, in dem sie die gefährlichen Brennhaare entwickeln. Genau das wird durch das biologische Präparat Dipel ES bei rechtzeitiger Anwendung verhindert. Seine wirksame Substanz ist der „Bazillus thuringiensis“, der seit über 30 Jahren in Deutschland auch zur großflächigen Schnakenbekämpfung in der Rheinebene erfolgreich eingesetzt wird und im Erdboden natürlich vorkommt. Schädliche Auswirkungen dieses Mittels auf die Gesundheit von Mensch und Tier und den übrigen Naturhaushalt sind nicht bekannt.

In den kommenden Wochen werden auf den Friedhöfen die Nester der Eichenprozessionsspinner abgesaugt.

Auf keinen Fall dürfen die Nester selbst beseitigt werden. Der Kontakt mit den Raupen oder den Nestern ist unbedingt zu vermeiden.

Parkzeitbeschränkung auf Friedhöfen

Ab April wird für die Friedhöfe Heiligenstock, Zeilsheim, Sindlingen, Sossenheim, Harheim und Nieder-Erlenbach (neu) die Parkzeit auf 4 Stunden begrenzt. Eine entsprechende Beschilderung weist auf die zulässige Höchstparkdauer hin. Bitte verwenden Sie eine Parkscheibe.

Immer häufiger werden die kostenlosen Friedhofsparkplätze von Dauerparkern belegt. Mit dieser Maßnahme soll sichergestellt werden, dass die Parkplätze für die Friedhofs-besucher zur Verfügung stehen.

In nächster Zeit wird die Einhaltung der Höchstparkdauer verstärkt kontrolliert.

Ein Lesepark auf dem Hauptfriedhof

Am 09.03.2020 wurde Frankfurts 72. öffentlicher Bücherschrank auf dem Hauptfriedhof von Umweltdezernentin Rosemarie Heilig eröffnet. Es ist der erste dieser Art auf einem der 36 kommunalen Friedhöfe. Mit der finanziellen Unterstützung der Ortsbeiräte 3 und 10 konnte das Projekt in der Nähe zum Eingang am Marbachweg umgesetzt werden. Eingebunden ist der Schrank in den „Lesepark“, welcher mit neuen seniorengerechten Bänken und einer naturnahen Gestaltung zum Verweilen einlädt. Schon seit fünf Jahren wird die Fläche von den Mitarbeiter/innen des Hauptfriedhofs ökologisch entwickelt, sodass auch viele Tiere wie Vögel, Bienen, Insekten und Reptilien ein Rückzugsgebiet finden. Eine große Vielfalt von Blüh- und Nährpflanzen bietet hier ein idyllisches Ensemble und kann von interessierten Bürgern und Bürgerinnen mit einem guten Buch nun zusätzlich aufgesucht werden.

Bauarbeiten auf dem Hauptfriedhof

Im Mai 2019 haben die Bauarbeiten für ein neues Betriebsgebäude auf dem Frankfurter Hauptfriedhof mit dem Abriss der alten Bausubstanz aus den 1950er Jahren begonnen.

Einige vorbereitende Arbeiten wurden bereits seit Februar 2019 durchgeführt. Um ausreichend Platz für die Baufahrzeuge zu schaffen, mussten einige Bäume gefällt und mehrere Sträucher gerodet werden. Als Ersatz werden nach dem Ende der Bauarbeiten in unmittelbarer Nähe zum neuen Gebäude vier neue Bäume sowie Sträucher und Bodendecker gepflanzt. Fünf weitere neue Bäume kommen an anderer Stelle auf dem Gelände des Hauptfriedhofs noch hinzu.

Das WC steht bis auf Weiteres nicht mehr zur Verfügung. Für die Friedhofsbesucher*innen wird eine neue barrierefreie öffentliche Toilettenanlage eingerichtet.

Das neue Gebäude bietet den Arbeitsschutzrichtlinien entsprechende Bedingungen für die derzeit 57 Friedhofsmitarbeiter*innen bezüglich der Aufenthaltsqualität, der Sanitäreinrichtungen und der Betriebserfordernisse wie Lagerflächen und Abstellplätze für Baumaschinen. Außerdem wird ein barrierefreies öffentliches WC eingerichtet.

WC in Schwanheim und Eschersheim zeitweise geschlossen

In den Toiletten auf den Friedhöfen Schwanheim und Eschersheim sind immer wieder Vandalismus und mutwillige Verunreinigungen festzustellen. Deshalb sehen wir uns gezwungen, die Öffnungszeiten der WCs zu beschränken. In Schwanheim stehen die Toiletten offen, wenn Personal des Grünflächenamtes vor Ort ist; in Eschersheim kann es kurzfristig immer wieder zu Schließungen kommen.

Wir bitten um Ihr Verständnis für diese Maßnahmen.

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