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Autor: Birgit Mohr

WC am Hauptfriedhof defekt

Aufgrund eines Wasserschadens ist die Herrentoilette auf dem Hauptfriedhof an der Rat-Beil-Straße vorübergehend geschlossen. Die Reparatur ist beauftragt.
Die Damentoilette wurde erneut so stark verschmutzt, dass ein Unternehmen mit einer umfangreichen Reinigung beauftragt werden musste.

Die nächste öffentliche Toilette (kostenpflichtig) befindet sich am Parkplatz des Haupteingangs an der Eckenheimer Landstraße.

Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners

Das Grünflächenamt bekämpft auch 2021 den Eichenprozessionsspinner aus Gründen der Gesundheitsvorsorge. Da auf den Waldfriedhöfen in Oberrad und in Goldstein viele Eichen stehen, kommt hier ein Hubschrauber zum Einsatz, der die Bäume mit dem Mittel Dipel ES besprüht.

Der Waldfriedhof Oberrad ist deshalb am Mittwoch, den 19. Mai ab 15 Uhr und am Donnerstag, den 20. Mai ganztägig geschlossen!

Der Waldfriedhof Goldstein ist am Donnerstag, den 20. Mai ganztägig geschlossen!

Experten schätzen das Risiko für Menschen, eine Gesundheitsbeeinträchtigung beim Kontakt mit den Haaren der Raupe zu erleiden, als sehr hoch ein. Denn insbesondere die Brennhaare führen zu unangenehmen Reizungen der Haut, beim Einatmen auch der oberen Atemwege und im Extremfall bis zum allergischen Schock.

In Kürze werden die Raupen das dritte Larvenstadium erlangen, in dem sie die gefährlichen Brennhaare entwickeln. Genau das wird durch das biologische Präparat Dipel ES bei rechtzeitiger Anwendung verhindert. Seine wirksame Substanz ist der „Bazillus thuringiensis“, der seit über 30 Jahren in Deutschland auch zur großflächigen Schnakenbekämpfung in der Rheinebene erfolgreich eingesetzt wird und im Erdboden natürlich vorkommt. Schädliche Auswirkungen dieses Mittels auf die Gesundheit von Mensch und Tier und den übrigen Naturhaushalt sind nicht bekannt.

In den kommenden Wochen werden auf den Friedhöfen die Nester der Eichenprozessionsspinner abgesaugt.

Auf keinen Fall dürfen die Nester selbst beseitigt werden. Der Kontakt mit den Raupen oder den Nestern ist unbedingt zu vermeiden.

Neues Grabfeld für Nicht-Bestattungspflichtige

Im Gewann C des Hauptfriedhofs entsteht eine neue Gemeinschaftsgrabstätte für Kinder, die mit einem Geburtsgewicht unter 500 Gramm oder vor der 24. Schwanger-
schaftswoche tot geboren wurden.

Bereits im Jahr 2002 wurden nicht-bestattungspflichtige Kinder in der Gemeinschafts-
grabstätte “Ein Hauch von Leben” im Gewann an der Mauer beigesetzt. Hier ist die Kapazität mittlerweile fast erschöpft, sodass das Grünflächenamt entschieden hat, ein neues Grabfeld anzulegen.

Auch diese Grabstätte ist für tot geborene Frühchen jeglicher religiöser und ethnischer Herkunft gedacht. Vierteljährlich werden die Kinder in einem Gemeinschaftssarg zur Ruhe gebettet.

Die neue Grabstätte ist in zwei Bereiche in der Form von Blättern unterteilt. Diese symbolisieren die Vergänglichkeit des Lebens, den Kreislauf der Natur von der Entstehung bis zum Vergehen. Die beiden Felder werden mit Stauden und Gräsern bepflanzt.

Die Grabstätte wird von städtischen Auszubildenden für den Garten- und Land-
schaftsbau angelegt.

Fechenheim: Neue Nutzung des alten Totenhauses

Das alte Totenhaus des Fechenheimer Friedhofs wird renoviert, um einem regionalen Kulturprojekt Raum zu bieten. Der ortsansässige Verein für Kunst, Kultur und Bildung POLYMER FM plant hier eine Stätte zum Thema Tod und Friedhof sowie zum Gedenken an verdiente Fechenheimer Persönlichkeiten und ihr Wirken. Darüber hinaus sollen kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte und Lesungen angeboten werden.

Das Gebäude aus dem Jahr 1846 stand lange Zeit leer und ist dementsprechend marode. Um die alte Leichenhalle für kulturelle Begegnungen nutzen zu können, sind Sanierungsarbeiten sowohl im Innen- als auch im Außenbereich notwendig. Dazu trägt der Verein selbst erheblich bei und hat zudem Unterstützung durch das Grünflächen-amt, welches auch einen Teil der Kosten trägt. Außerdem fördert der Ortsbeirat 11 das Projekt durch Mittel aus seinem Budget.

Noch in diesem Frühjahr wird die Renovierung voraussichtlich abgeschlossen sein.

Friedhofstaxi an den Feiertagen

Schon seit Jahren erfreut sich das Elektrotaxi auf dem Hauptfriedhof großer Beliebtheit. Insbesondere ältere Menschen schätzen den kostenlosen Fahrdienst des Grünflächen-amtes.

Um auch an den Feiertagen den Friedhofsbesuch zu erleichtern, gibt es zusätzliche Fahrten:

Karfreitag bis Ostermontag (2. bis 5. April)
Christi Himmelfahrt (13. Mai)
Pfingstsonntag und Pfingstmontag (23. und 24. Mai)
Fronleichnam (3. Juni).

Auch an diesen Tagen ist das Taxi von 9 bis 16 Uhr im Einsatz.

Wenn das Friedhofstaxi nicht unterwegs ist, steht es an der Trauerhalle bereit. Es kann durch Winken herbeigerufen werden. Aber auch eine telefonische Vorbestellung unter der Handynummer 0160 95 89 10 31 ist möglich.

Bitte beachten Sie: Es dürfen maximal zwei Personen auf dem Rücksitz Platz nehmen. Während der Fahrt muss eine medizinische Maske getragen werden.

Mauersanierung in Rödelheim

Die östliche Einfriedung des Friedhofs Rödelheim zur Straße Langer Weg ist dringend sanierungsbedürftig. Das Grünflächenamt hat deshalb eine Fachfirma damit beauftragt, die Mauer schrittweise instand zu setzen.

Die Baumaßnahmen führen leider zu erheblichen Beeinträchtigungen in diesem Bereich.

Da sich Art und Umfang der einzelnen Maßnahmen erst bei der genauen Untersuchung der verschiedenen Mauerelemente zeigen, ist noch nicht abzusehen, wann die Sanierung abgeschlossen sein wird.

Sanierung am Jüdischen Friedhof

Auf dem Jüdischen Friedhof in der Rat-Beil-Straße sind umfangreichen Arbeiten notwendig. Viele der alten Grabsteine haben sich im Laufe der Zeit gelockert und sind nicht mehr standsicher. Lockere Grabmale sind mit Aufklebern oder Absperrband markiert. Dies dient der Sicherheit, deshalb entfernen Sie die Markierungen bitte nicht.

Ab November 2020 wird die Sanierung der losen Grabsteine fortgesetzt.

Bauarbeiten auf dem Hauptfriedhof

Im Mai 2019 haben die Bauarbeiten für ein neues Betriebsgebäude auf dem Frankfurter Hauptfriedhof mit dem Abriss der alten Bausubstanz aus den 1950er Jahren begonnen.

Einige vorbereitende Arbeiten wurden bereits seit Februar 2019 durchgeführt. Um ausreichend Platz für die Baufahrzeuge zu schaffen, mussten einige Bäume gefällt und mehrere Sträucher gerodet werden. Als Ersatz werden nach dem Ende der Bauarbeiten in unmittelbarer Nähe zum neuen Gebäude vier neue Bäume sowie Sträucher und Bodendecker gepflanzt. Fünf weitere neue Bäume kommen an anderer Stelle auf dem Gelände des Hauptfriedhofs noch hinzu.

Das WC steht bis auf Weiteres nicht mehr zur Verfügung. Für die Friedhofsbesucher*innen wird eine neue barrierefreie öffentliche Toilettenanlage eingerichtet.

Das neue Gebäude bietet den Arbeitsschutzrichtlinien entsprechende Bedingungen für die derzeit 57 Friedhofsmitarbeiter*innen bezüglich der Aufenthaltsqualität, der Sanitäreinrichtungen und der Betriebserfordernisse wie Lagerflächen und Abstellplätze für Baumaschinen. Außerdem wird ein barrierefreies öffentliches WC eingerichtet.

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