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Autor: Birgit Mohr

Mauersanierung in Rödelheim

Die Sanierung der östlichen Einfriedung des Friedhofs Rödelheim ist abgeschlossen. Nun beginnt der zweite Bauabschnitt an der rückseitigen Mauer, die ebenfalls sanierungsbedürftig ist. Im Rahmen dieser Außenmauersanierung wird ebenfalls die “Wandscheibe” am Kriegsdenkmal überarbeitet.

Die Baumaßnahmen führen leider zu erheblichen Beeinträchtigungen in diesem Bereich.

Da sich Art und Umfang der einzelnen Maßnahmen erst bei der genauen Untersuchung der verschiedenen Mauerelemente zeigen, ist noch nicht abzusehen, wann die Sanierung abgeschlossen sein wird.

Neues Grabfeld für Nicht-Bestattungspflichtige

Im Gewann C des Hauptfriedhofs ist eine neue Gemeinschaftsgrabstätte für Kinder, die mit einem Geburtsgewicht unter 500 Gramm oder vor der 24. Schwangerschaftswoche tot geboren wurden, entstanden.

Bereits im Jahr 2002 wurden nicht-bestattungspflichtige Kinder in der Gemeinschaftsgrabstätte “Ein Hauch von Leben” im Gewann an der Mauer beigesetzt. Hier ist die Kapazität mittlerweile fast erschöpft, so dass das Grünflächenamt entschieden hat, ein neues Grabfeld anzulegen.

Auch diese Grabstätte ist für tot geborene Frühchen jeglicher religiöser und ethnischer Herkunft gedacht. Vierteljährlich werden die Kinder in einem Gemeinschaftssarg zur Ruhe gebettet.

Die neue Grabstätte ist in zwei Bereiche in der Form von Blättern unterteilt. Diese symbolisieren die Vergänglichkeit des Lebens, den Kreislauf der Natur von der Entstehung bis zum Vergehen. Die beiden Felder sind mit Stauden und Gräsern bepflanzt.

Ein symbolhafter Gedenkbaum bietet die Möglichkeit, Namensschilder in Form von Blättern anzubringen und so die Erinnerung persönlich und einzigartig zu halten.

Die Neuanlage erfolgte durch die städtischen Auszubildenden für den Garten- und Landschaftsbau. Die jungen Menschen brachten sich in die Planung ein, stellten alle erforderlichen Materialien und Geräte zusammen und setzen den Entwurf baulich und gärtnerisch um.

Verkleinerung des Hauptfriedhofs

Der neue Jüdische Friedhof, der im Nordwesten an den kommunalen Hauptfriedhof angrenzt, benötigt mehr Platz. Da andererseits auf dem Hauptfriedhof der Bedarf an Bestattungsfläche rückläufig ist, wird zum 1. Juli ein Teilstück des Friedhofs an die jüdische Gemeinde abgetreten. Es handelt sich um ca. 1 Hektar der Gewanne XXVII , XXVIII und XXXI.

Damit ändert sich die Einfriedung des Hauptfriedhofs. Es ist geplant, an der neuen Grenze zwischen den beiden Friedhöfen einen Zaun zu errichten.

Von der Änderung betroffen ist auch das Drehtor am Marbachweg, Höhe Sozial-
zentrum. Derzeit wird geprüft, ob das Tor ersatzlos wegfällt. Der nächstgelegene Ein- bzw. Ausgang befindet sich am Marbachweg/Ecke Gießener Straße.

Sanierung am Jüdischen Friedhof

Auf dem Jüdischen Friedhof in der Rat-Beil-Straße sind umfangreichen Arbeiten notwendig. Viele der alten Grabsteine haben sich im Laufe der Zeit gelockert und sind nicht mehr standsicher. Lockere Grabmale sind mit Aufklebern oder Absperrband markiert. Dies dient der Sicherheit, deshalb entfernen Sie die Markierungen bitte nicht.

Im letzten Jahr wurden bereits einige Grabmale überarbeitet. Vom 14. Juni 2021 bis voraussichtlich im November dieses Jahres wird die Sanierung der losen Grabsteine fortgesetzt.

Bauarbeiten auf dem Hauptfriedhof

Im Mai 2019 haben die Bauarbeiten für ein neues Betriebsgebäude auf dem Frankfurter Hauptfriedhof mit dem Abriss der alten Bausubstanz aus den 1950er Jahren begonnen.

Einige vorbereitende Arbeiten wurden bereits seit Februar 2019 durchgeführt. Um ausreichend Platz für die Baufahrzeuge zu schaffen, mussten einige Bäume gefällt und mehrere Sträucher gerodet werden. Als Ersatz werden nach dem Ende der Bauarbeiten in unmittelbarer Nähe zum neuen Gebäude vier neue Bäume sowie Sträucher und Bodendecker gepflanzt. Fünf weitere neue Bäume kommen an anderer Stelle auf dem Gelände des Hauptfriedhofs noch hinzu.

Das WC steht bis auf Weiteres nicht mehr zur Verfügung. Für die Friedhofsbesucher*innen wird eine neue barrierefreie öffentliche Toilettenanlage eingerichtet.

Das neue Gebäude bietet den Arbeitsschutzrichtlinien entsprechende Bedingungen für die derzeit 57 Friedhofsmitarbeiter*innen bezüglich der Aufenthaltsqualität, der Sanitäreinrichtungen und der Betriebserfordernisse wie Lagerflächen und Abstellplätze für Baumaschinen. Außerdem wird ein barrierefreies öffentliches WC eingerichtet.

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